
Neue Regeln für grüne Werbung: eine Herausforderung für viele Unternehmen, eine Chance für transparente Innovationen
Ab Ende September werden die Regeln für die Nachhaltigkeitskommunikation in den Niederlanden und im restlichen Europa erheblich verschärft. Unternehmen dürfen Produkte nicht mehr ohne Weiteres als „grün“, „umweltfreundlich“ oder „nachhaltig“ bezeichnen, ohne eine klare Fundierung vorzuweisen.
Die neue europäische Regelung soll dem Greenwashing ein Ende setzen: der Verwendung von Nachhaltigkeitsaussagen, die nicht oder nur unzureichend belegt werden können. Für viele Unternehmen bedeutet dies, dass Verpackungen, Websites, Etiketten und Marketingmaterialien gründlich überarbeitet werden müssen.
Von allgemeinen Nachhaltigkeitsaussagen zu nachweisbaren Belegen
Wo früher Begriffe wie „grüne Wahl“ oder „umweltfreundliches Produkt“ oft ausreichten, müssen Unternehmen künftig viel spezifischer kommunizieren. Nachhaltigkeitsvorteile müssen messbar, überprüfbar und transparent sein.
Immer häufiger werden nicht die Slogans, sondern die zugrunde liegenden Daten wichtig. Zertifizierungen, Umweltproduktdeklarationen (EPDs), Materialpässe und validierte Messungen der Umweltauswirkungen spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Eine Herausforderung für viele Unternehmen
Experten zufolge sind vor allem kleinere Unternehmen noch unzureichend auf die neue Regelung vorbereitet. Die Anpassung von Verpackungen, Websites und Produktinformationen erfordert Zeit, Ressourcen und Fachwissen.
Zudem besteht das Risiko, dass Unternehmen bestimmte Nachhaltigkeitsaussagen aus Angst vor Sanktionen oder Bußgeldern vorübergehend entfernen. Das wäre bedauerlich, da Verbraucher und Baufachleute gerade jetzt klare Informationen über die Umweltauswirkungen von Produkten benötigen.
Carbstone und Masterwalls sind Ausnahmen
Carbstone-Bausteine und die Fertigwände von Masterwalls gehören zu den Ausnahmen, da ihre Nachhaltigkeitsaussagen auf nachweisbaren Produktleistungen und unabhängiger Verifizierung basieren. Carbstone bildet dabei den CO₂-negativen, zirkulären Basisbaustein, während Masterwalls diese Bautechnologie in vorgefertigten Wandlösungen für den Bausektor anwendet. Die Umweltaussagen stützen sich nicht auf allgemeine Marketingbegriffe, sondern auf messbare Daten, Zertifizierungen und dokumentierte Umweltauswirkungen.
Carbstone wird aus Sekundärrohstoffen hergestellt und härtet durch CO₂-Karbonatisierung anstelle von Zement aus. Dadurch wird während des Produktionsprozesses CO₂ aufgenommen, und es entsteht ein Baustein mit einer nachweislich geringen Umweltauswirkung. Die Leistungen werden unter anderem durch eine EPD, Zertifizierungen und die Aufnahme in relevante Umweltdatenbanken untermauert.
Auch die zirkulären Eigenschaften sind nachweisbar. Die Bausteine können nach der Nutzung erneut zu Rohstoffen für neue Anwendungen verarbeitet werden, wodurch der Materialwert innerhalb der Kreislaufwirtschaft erhalten bleibt.
Transparenz wird zum Wettbewerbsvorteil
Die neue Regelung wird den Markt dazu zwingen, klarer über Nachhaltigkeit zu kommunizieren. Produkte, die ihre Umweltauswirkungen mit unabhängigen Daten nachweisen können, erhalten dadurch einen wichtigen Vorteil.
Für Architekten, Bauunternehmer und Projektentwickler wird es einfacher, Materialien objektiv zu vergleichen und Entscheidungen auf der Grundlage bewährter Leistungen statt allgemeiner Nachhaltigkeitsversprechen zu treffen.
Die strengeren Regeln sind daher nicht nur ein Kontrollmechanismus gegen Greenwashing, sondern auch ein Anreiz für innovative Lösungen, die Nachhaltigkeit tatsächlich nachweisen können.
Bei Carbstone glauben wir, dass Transparenz die Grundlage für nachhaltiges Bauen bildet. Nicht das, was wir behaupten, ist wichtig, sondern das, was wir beweisen können.